18.12. Klimaschutz-Aktion, auf dem Weihnachtsmarkt in Herford

  Wir frieren für den Klimaschutz, weil Mensch gewissenlos unsere Zukunft zerstört!

181211_klimaschutz

 Vergangenen Sonntag zogen wir in Sommerkleidung über den Herforder Weihnachtsmarkt. Die Botschaft: "Die Klimaerwärmung zeigt Ihre Folgen, bald könnte knappe Kleidung auch im Winter normal sein!" Zu Strandmusik verteilten wir  Informationen zum Klimaschutz sowie Energiespartipps. Jeder und jede Einzelne kann und muss mit diesen kleinen Taten dazu beitragen, das Klima zu schützen. Das schont sogar den Geldbeutel. Tun wir jetzt nichts, werden Inseln und Teile des Festlands im Meer verschwinden und extreme Wettersituationen immer weiter zunehmen! Schon jetzt warnen Experten vor einer großen Zahl von Klimaflüchtlingen.

---> Energiespartipps (pdf)



Wir sind da Ausgabe 12 Dezember 2011 des www.kjr-herford.de

Dezember_GJ_im_Stadtjugendring1


„Du bist wichtig für diese Welt“

 

Grüne Jugend hilft bei der beruflichen Orientierung und Ausbildungsplatzsuche

Herford. „Bei der beruflichen Orientierung ist es notwendig, die persönliche Ebene mit Herz zu treffen und Jugendlichen das Gefühl zu geben, dass sie wichtig sind für diese Welt“, findet Sebastian Esser von der Grünen Jugend. Wichtig ist den Grünen im Kreis Herford auch, dem Nachwuchs dabei zu helfen, das Interesse für Naturschutz und andere Umweltthemen aktiv und gezielt zum Beruf zu machen. Wie man den passenden Job findet – und das auch noch im verdeckten Arbeitsmarkt ohne Bewerbungen zu schreiben – erklärte Heiko Link im Büro der Grünen.LWP_Gruene_Jugend2

Eine kleine, aber feine Runde kam am 9. Juni zusammen, um mehr über das in den USA verbreitete „Life/Work Planning“ Verfahren (L/WP) zu erfahren. Lennart Lagmöller war erstaunt zu hören, dass 75 Prozent der Stellen nie öffentlich ausgeschrieben werden. „Zu sehen, wie wichtig es ist, Kontakte zu knüpfen und mit Leuten ins Gespräch zu kommen, hat mich mich am meisten geprägt“, betont der 18-jährige am Ende der zweistündigen Infoveranstaltung. „Ich werde das selbst ausprobieren, um zu sehen, wie und wo ich Naturschutz und Jura kombinieren kann“, fügt er hinzu.

Sebastian Esser gefiel, dass bei der L/WP-Methode der Mensch im Mittelpunkt steht. Teilnehmer finden viel über die eigenen Fähigkeiten, Interessen, Wünsche und Bedürfnisse heraus und lernen klar zu beschreiben, welcher Beruf gut zu ihnen passen würde. „Ich bin schon berufstätig und habe mir gewünscht, dass ich früher mal so richtig gründlich bei mir selbst geforscht hätte“, gibt der 27-jährige zu.

Aus Detmold machte sich André Kempen, der Leiter des Bereichs „Training und Seminare“ der Interakteam GmbH auf den Weg nach Herford. Der 32-jährige ist zuständig für die Konzeption, Leitung und Durchführung von Outdoor-Berufsvorbereitsungstrainings, speziell im Hochseilgarten: „Ich kann kaum verstehen, warum diese super Methode mit den vielfältigen und offensichtlich effektiven Methoden und Möglichkeiten nicht schon längst zur Pflichtveranstaltung in deutschen Schulen wurde. Wir müssen viel mehr Lehrer davon informieren.“

Der L/WP-Trainer Heiko Link freut sich, durch die Zusammenarbeit mit der Grünen Jugend selbst auch einen Beitrag zu mehr Umweltschutz leisten zu können. „Wenn in Zeiten des demographischen Wandels interessierte Jugendliche gezielt ihren beruflichen Weg in diese Branche finden, ist das echt klasse“, betont er und fügt hinzu: „Das ist wichtig für meine Welt.“


 

Aktion Massentierhaltung der GJ-Kreis-Herford - vom 7.Mai 2011
Herforder Innenstadt, neuer Markt 9-14Uhr

Wir...

...informierten mit selbst gestalteten Flyern über die Zivilisationskrankheiten
durch übermäßigen Fleischkonsum.
...präsentierten schockierende Tierbilder aus Massentierhaltunsgbetrieben.
...hockten uns in schwere, enge Metallkäfige um das leiden der Tiere zu veranschaulichen.
...imitierten frisches, blutiges Fleisch mit unseren eigenen, ketchupüberzogenen Körpern,
eingeschweißt in Folie und
stellten damit ethische Fragen zur Grenze zwischen
Mensch und Tier. Warum z.B. nehmen wir es in Kauf, das ein Schwein für uns leidet,
gleichzeitig kümmern wir uns rührend um unsere Hauskatze?

...verteilten "vegetarische Hühnchenschnitzelportionen" um zu zeigen,
dass auch eingefleischten Fleischessern schmackhafte Alternativen geboten werden.

.
...erstellten und verteilten kreative Buttons zum Thema.


Was hat es gebracht? Hier einige Zitate unserer Bürger:


"Ich hab keine Zeit."
"Jemanden zu nerven, ist genau so ein Verbrechen wie Massentierhaltung."
"Ich bin Veganer."
"Ich bin schon im Thema."
"Ich esse nur Sonntags bzW. einmal die Woche Fleisch."
"Ich bin Fleischer. Hab darum wenig Verständnis für euch."
"Zieh ab man, was du redest, interessiert keinen."
"Die unter dem Plastik ersticken doch, das ist kein Vorbild für unsere Kinder."
"Ich finde euch mutig."
"In meiner Kindheit hatten wir viele Tiere auf dem Hof. Es sind herrliche Erinnerungen.
Heute esse ich kaum Fleisch, weil ich weiß, wie die meisten Tiere leiden."
"Ihr solltet euch besser für wichtigere Themen einsetzen."
"Solche Aktionen sollte es öfter geben."
"Es gibt ja auch kaum noch Fleischerei-Fachgeschäfte. Wo soll ich denn einkaufen?"
"Wie lange sitzt du denn schon in dem Käfig?
Euer Engagement beeindruckt mich."
"Meine Kinder brauchen die Infos nicht."
"Ich bin nicht von hier."

Unser Fazit:
Was für Ausreden. Liebe Mitbürger, erst denken dann essen!
 
Seitenaufrufe : 7156

Anmeldung